Sven Kacirek

Sven Kacirek spielte 1999 und 2000 auf dem World Drum Festival und widmete sich in den folgenden Jahren der akustischen Umsetzung programmierter Drumbeats verschiedener Stilistiken wie Drum and Bass, House, Elektro oder Trip Hop. Er veröffentlichte die Bücher Drum´n bass-Creative Concepts For Drummers (Alfred Publ. 2000) und Secret Drum Grooves (Alfred Publ. 2004). Mit dem Hamburger Projekt field veröffentlichte er die Alben Cocoon und Trespass, sowie die EP Stretch Your Hands Out. 2007 erschien sein erstes Soloalbum The Palmin Sessions bei Pingipung/Kompakt, A-Musik. Ferner arbeitete Sven Kacirek in den letzten Jahren in diversen Projekten für die Choreographinnen Angela Guerreiro und Silke Z.

Me Succeeds

Wie schon bei früheren Veröffentlichungen der Band vermischen sich auch auf der neuen Platte House- und Hip-Hop-Beats mit Experimental- und Pop-Musik- Einflüssen – umgarnt von Sängerin Mona Steinwidders zarter, einnehmender Stimme. Das musikalische Arrangement ihres männlichen Pendants Lorin Strohm wird durch eine Art digitales Field-Recording von Loops aus Youtube-Clips und kleinen Smartphone-Soundschnipseln kombiniert und zu einer Intimität geformt, die die Hörerschaft im bewusst mantraartigen Aufbau der Tracks ohne Ende und Anfang schweben lässt. Auch wiederholen sich einzelne Textpassagen über mehrere Lieder hinweg und werden so in verschiedenen Kontexten zu unterschiedlich interpretierbaren Aussagen.

Niedervolthoudini

Niedervolthoudini ist ein polymediales Künstlerkollektiv, dessen Mitglieder über Deutschland, Österreich und die Niederlande veteilt leben und arbeiten. Die musikalische Abteilung dieses Kollektivs wird uns beim Platzfestival mit ihrem Sound zwischen dischordigem Punkrock und kunsthochschuligem Installationseifer ordentlich die Ohren langziehen.

Winds, Skins and Wires

Schwingende, schwirrende Drähte, gspannte Saiten und Felle, die mit Stöcken, Besen, Händen und Stricknadeln bespielt werden. Variierend in Tempo, Lautstärke und Struktur, in einem überraschenden, unvorhersehbaren Fluß entwickelt sich die Musik von W,S+W. Christoph Funabashi (Git), Felix E. Mayer (Tb), John Hughes (Bass), Dirk A. Dhonau (Dr/Perc) kommunizieren und interagieren spontan, aus dem Moment heraus und lassen eine einigartige und individuelle Musik entstehen.

Isogramm

1. eine Linie, welche Punkte in einer Karte mit jeweils einer übereinstimmenden Variable verbindet; // 2. ein Wort ohne sich wiederholende Buchstaben, respektive ein Wort/Text, in dem alle verwendeten Buchstaben gleich oft vorkommen; // 3. ambienthafte Tape-Stücke, modulare Drones und Schallexperimente von René Huthwelker und Andreas Bonkowski.

DJ QQ Suzuki